Konzerte und Aktuelles

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Konzert-Abo für die Tölzer Orgelfesttage 2017
Für die 4 Konzerte bietet der Verein erneut Abos zu einem Gesamtpreis von 70 € bzw. 30€ für... Mehr

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Musik der Webseite

Enjott Schneider

Toccata "Schlafes Bruder"

Hansjörg Albrecht | Orgel

Mit freundlicher Genehmigung von Enjott Schneider und des Labels Ambiente Records


www.ambiente-audio.de

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Herzlich willkommen bei den Tölzer Orgelfesttagen!
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Als „Garten Gottes“ wird diese Region manchmal bezeichnet: Der sogenannte Isarwinkel beginnt hier und die altehrwürdige Stadt Bad Tölz liegt am Eingang zum Karwendelgebirge.

Musikalisches Aushängeschild der Stadt ist natürlich der weltbekannte Tölzer Knabenchor. Das Bad Tölz nicht den Ruf einer „Orgelstadt“ hat, liegt sicherlich daran, dass keine historischen Instrumente mit überregionaler Bedeutung in ihren Kirchen zu finden sind. Und doch gibt es hier, begünstigt durch die Verbindung von Natur, Architektur, Kunst, Orgelbau und Musik einiges zu entdecken. Gleich drei große Gotteshäuser, die spätgotische, dreischiffige Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (1454-1466), die Franziskanerkirche (1733-1735) und die Mühlfeldkirche (1735-1737) überragen die Dächer der malerischen Altstadt. Zudem thront hoch oben über dem Isartal die Kalvarienbergkirche (1723-1732), ein einmaliger barocker Doppelbau („Krone von Tölz“) mit der berühmten Heiligen Stiege. Von dort aus hat man einen herrlichen Ausblick über die Stadt bis hin zu den Alpen.

Orgelbaumeister Georg Jann, der den Ruf Bayerns als Orgelland in die Welt hinausgetragen hat (mit so bedeutenden Instrumenten, wie denen für den Münchener Liebfrauendom, die Basilika Waldsassen, die Konzerthalle Bamberg sowie die Kathedrale Porto) errichtete hier zwischen 1978 und 1989 gleich drei unterschiedliche Orgeln: In der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit der Hauptorgel (III/38) zugleich sein erstes Instrument mit drei Manualen (im Prospekt von 1861), zudem eine Chororgel (I/7) mit einer im spanischen Stil horizontal angebrachten Schalmei und in der Mühlfeldkirche eine dem Stil des 18. Jahrhunderts verpflichtete Orgel (II/15) unter Verwendung des Prospektes von 1737. Die Franziskanerkirche bekam schließlich 1998 durch die renommierte deutsche Orgelbaufirma Vleugels ein mittelgroßes, modernes Instrument (II/35), welches sich in der Außengestaltung von vielen Orgelneubauten visuell unterscheidet: In Zusammenarbeit mit dem Maler Jaques Gassmann entstand durch den innovativ bemalten Orgelprospekt ein für die oberbayerische Region einmaliges Orgelkunst.

2011 wurde die Stadtpfarrkirche nach langjähriger Restaurierung wieder neu eingeweiht und ist ein idealer Raum für viel gute Musik. Mit den beiden großen Stadtkirchenorgeln, versehen mit jeweils einer modernen Setzeranlage, beherbergt Bad Tölz die beiden größten Instrumente des Tölzer Oberlands. Zudem gibt es seit 2009 mit den „Tölzer Orgelfesttagen“ ein kleines, aber sehr feines Orgelfestival, welches sich in thematischen Konzertserien vor allem der Kunst der Orgeltranskription widmet. Vielleicht entwickelt sich das malerische Bad Tölz ja eines Tages doch noch zu einer „Orgelstadt“…

Seien Sie uns herzlich willkommen!

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