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Konzert-Abo für die Tölzer Orgelfesttage 2017
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Konzertsaison 2017
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Orgelfahrt 2017 | 27. Juni
Jetzt anmelden und Platz sichern! Orgelfahrt 2017 ins Schwäbische am Dienstag, den 27. Juni 2017... Mehr

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Musik der Webseite

Enjott Schneider

Toccata "Schlafes Bruder"

Hansjörg Albrecht | Orgel

Mit freundlicher Genehmigung von Enjott Schneider und des Labels Ambiente Records


www.ambiente-audio.de

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Instrumente
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Die Vleugels-Orgel in der Franziskanerkirche Bad Tölz

 

Die Orgel stellt sich schon optisch als Unikat im Dekanat Bad Tölz dar. Zwar werden die charakteristischen Rundungen des Deckengewölbes und der Altäre im Gehäusebild aufgegriffen, doch signalisiert die Farbfassung des Orgelgehäuses eigenständigen Ausdruckswillen, zeitgenössische Bildsprache und Aufgeschlossenheit für die Gegenwart.

Aus baulichen Gründen steht diese Orgel derzeit für Konzerte nicht zur Verfügung.

Diposition Vleugelsorgel

 

 

 

 

 

 

Hauptorgel der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Erbauer: Georg Jann (1978/2011)

Die Hauptorgel der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde 1978 durch die Orgelbaufirma Georg Jann (Allkofen/Niederbayern) als Opus 26 erbaut und am 26. November 1978 durch den Münchner Domorganisten Prof. Franz Lehrndorfer eingeweiht. Bei diesem dreimanualigen Werk mit insgesamt 38 klingenden Register handelt es sich um das von Georg Jann bis dahin größte erbaute Instrument. Der von Baltasar Pröbstl (Füssen/Allgäu) stammende neugotische Orgelprospekt (mit bekrönender Uhr) aus dem Jahre 1861 wurde dabei wiederverwendet. Die auch in den 1970er Jahren zur Verfügung stehenden Raumverhältnisse waren recht begrenzt, und so musste die neue Orgel, ebenso wie auch die Vorgängerin um den Turmschaft herum gebaut werden. Dennoch enstand ein ungemein farbiges und charakteristisches Instrument. Hervorzuheben sind insbesondere die vielfältigen und sehr edel klingenden Flöten. Georg Janns Opus ist von seinem Werkaufbau eher norddeutsch inspiriert, wobei das schwellbare Oberwerk mit seinen Aliquotregistern als effektvolles „Farbwerk“ Verwendung finden kann. Bei der im Rahmen der großen Kirchenrestaurierung erfolgte Orgelüberholung durch Thomas Jann (Orgelbau GmbH) wurde 2011 auch eine Setzeranlage eingebaut, durch die nun sämtliche klangliche Vorzüge dieses außergewöhnlichen Instruments besonders ausgenutzt werden und zur Geltung kommen können. Die Kirchenrestaurierung hat zudem eine fast kathedralmäßige Akustik mit sich gebracht – auch dies wirkt sich inspirierend auf das Spiel an der großen Hauptorgel aus.

Diposition Hauptorgel

 

 

 

Chororgel der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Erbauer: Georg Jann (1981)

Die kleine „Schwester“ der großen Hauptorgel in Mariä Himmelfahrt „erblickte das Licht der Welt“ drei Jahre später, 1981 errichtet ebenfalls durch Georg Jann. Sie steht an einem akustisch besonderen Ort: Auf der rechten Seite des Altarplatzes schließt sie (auch optisch) das neugotische Gewölbe unter der Empore ab. Der Klang wird direkt in die Kirche abgestrahlt - die herrliche Holzflöte 4’ hingegen hat ihre Pfeifenöffnungen auf der Rückseite der Orgel (über dem kleinen Spielschrank) und klingt somit quasi „aus dem Gewölbe“ heraus. Eine echte Rarität stellt zudem die Schalmei 8’ dar, welche in spanischer Bauweise vorn im Orgelprospekt horizontal in den Raum hinein ragt. Das Plenum dieser kleinen Chororgel mit nur 7 Registern wirkt in der Kirche überraschend majestätisch und volltönend. Dieses wunderschöne Instrument dient dem vielfältigen Begleiten von Gesangssolisten, Soloinstrumenten, Chor, Orchester und Gemeinde -eine Offenbarung aber ist das Duo-Spiel zusammen mit der großen Hauptorgel.

Disposition Chororgel

Georg Jann

Thomas Jann